Lateinischer Name Tussilago farfara
Anderer Name Huflattich, Sandblume, Brustlattich
Pflanzenfamilie Korbblütler(Asteraceae)
Erntezeit ganzjährig
Inhaltsstoffe Flavonoide, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Inulin, K, Ca, Mg, Mg, Vitamin C, Kieselsäure Vorkommen Wege, Wegränder. Böschungen, Schotterplätze.
Giftigkeit in großen Mengen giftig Pyrrolizidinalkaloide!
Der deutsche Name deutet auf hufförmigen Blätter hin lattich steht für alle milchsafthaltigen Kräuter. Tussilago gehört zu den erstblühenden Frühlingspflanzen, die Pflanze bringt als erstes ihre leuchtgelbe Blüten, nach der aussamung mit Pappus(wie bei Löwenzahn) kommen die zusammengerollten Blätter zu Vorscheinen. Die sind am Anfang mit weißen Haarfilz überzogen, sind hufförmig eckig langgestielt mit großen Ausbuchtungen. Der Hutlattich erreicht meistens Wuchshöhen zwischen 15 und 30 cm, je nach Standortbedingungen und Winterhärte. Die Pflanze ist frosthart, winterhart und mehrjährig.
Heilwirkung 1994 war Huflattich Heilpflanze des Jahres. Durch ihre hohen Anteil an Mineralstoffe wie K, Ca, Zn, Mg, Kieselsäure und Fe. Zudem Schleim- und Gerbstoffe wodurch er zu einer hervorragenden Pflanze für Bronchialerkrankungen wird. Huflattich ist eines der potentesten Mittel gegen Husten und wird seit mehr als 2000 Jahren genutzt! Bereits sein Name Tussilago (lat. tussis = Husten) deutet darauf hin. Angewendet als Tee, bei kronischen Husten, Sirup, oder Umschlag bei Krampfadern und Geschwüren. Siehe auch:
In der Ernährung Huflattich hat einen leicht pfeffrigen Geschmack ist herzhaft und kann auch als Gemüse verzehrt werden. Hierzu sollte es kurz aufgekocht werden und mit etwas Salz gewürzt werden. Der Geschmack eignet sich ganz hervorragend zu Kartoffelgerichten oder zu Reis.